Amputation

Die größte Furcht von Diabetikern ist der Verlust der Füße. Viele Studien zeigen, dass Amputationen sogar mehr gefürchtet werden als der Tod1 Wukich DK, Raspovic KM, Suder NC. Patients With Diabetic Foot Disease Fear Major Lower-Extremity Amputation More Than Death. Foot Ankle Spec. 2018 Feb;11(1):17-21. doi: 10.1177/1938640017694722. Epub 2017 Feb 1. PMID: 28817962.. Aus Sicht der Patienten ist es daher sehr wichtig, dass so viel wie möglich von der Gliedmaße gerettet wird, um die Lebensqualität zu verbessern. Gleichzeitig sollten kostspielige und schwierige erneute Amputationen vermieden werden. Daher sollte die klinische Entscheidung zur Amputation immer auf objektiven Daten beruhen. Die bislang beste Methode mit der größten klinischen Unterstützung besteht in einem gründlichen Mapping des Beins mittels Messung des transkutanem Sauerstoffpartialdrucks (tcpO2 oder TCOM). Dabei sollte möglichst auch ein Reiz ausgelöst werden.

  • Die Amputation der unteren Gliedmaße ist das, was Diabetiker am meisten fürchten.
  • Wenn man so viel von der Gliedmaße erhält wie möglich, unter dem Knie oder vielleicht sogar bis zum Mittelfuß, dann besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass der Patient noch gehen kann.
  • Erneute Amputationen sollten vermieden werden, da sie für den Patienten Mehrkosten und auch ein erhöhtes Risiko bedeuten.
  • Bleibt die Heilung nach einer Amputation aus, liegt dies oft an einer unzureichenden Perfusion.
  • Mit tcpO2 lässt sich eine objektive Kartierung der Perfusion im Bein erzielen, die dabei hilft die ideale Amputationsstelle zu finden.



Referenzen:

  1. Wukich DK, Raspovic KM, Suder NC. Patients With Diabetic Foot Disease Fear Major Lower-Extremity Amputation More Than Death. Foot Ankle Spec. 2018 Feb;11(1):17-21. doi: 10.1177/1938640017694722. Epub 2017 Feb 1. PMID: 28817962.

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